03. Febr. 2011
Das für den 27. August 2011 in Lissabon / Portugal geplante "Pray Silence Festival" wurde von den Organisatoren abgesagt.quelle
14. Jan. 2011
Album im Sommer, Tour im Herbst Bereits vor einigen Monaten wurde der Titel des kommenden DIARY OF DREAMS Albums „Ego:X“ verkündet. Die Band befindet sich momentan immer noch im Studio, die musikalischen Arbeiten am Album sind jedoch nahezu vollendet. Die Veröffentlichung des „(if)“ Nachfolgers ist im Spätsommer zu erwarten. Das genaue Veröffentlichungsdatum wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben. Eine Tour ist ab September in Planung. Auch hier wird es in den kommenden Wochen weitere Informationen geben. quelle11. Jan. 2011 :
11. Jan. 2011
DIARY OF DREAMS - Blackfield Festival Warm-Up Show Für Ihren Auftritt beim diesjährigen Blackfield Festival werden DIARY OF DREAMS am 24. Juni 2011 eine Warm-Up Show im Franzis Wetzlar spielen.12. Nov. 2010
"Echo in me", ein erstes Lebenszeichen vom neuen Album... Wie versprochen haben DIARY OF DREAMS vor der am 15. November startenden Deutschlandtour noch etwas Besonderes für euch: „Echo in me“, den ersten neuen Song vom kommenden Album „Ego:X“. Zum Hintergrund des neuen Songs und warum gerade dieser neue Titel als erstes das Licht der Welt erblickt,sagt Adrian Hates folgendes:
"Es ist das Echo in mir, was mich stets dazu inspiriert hat, Musik zu machen, das Echo dessen, was mir tagtäglich begegnet, die Reflexion des von mir Erlebten. „Echo in me“ war daher für mich so etwas wie ein emotionaler Ausgangspunkt für unser neues Album „Ego:X“ und zudem das erste Stück, was sich im Laufe der Produktion reif und vollendet anfühlte. All dies sind gute Gründe für uns, eben genau diesen Titel vom neuen Album mit Euch zuerst zu teilen. Natürlich schafft der Song es nicht, die große musikalische Bandbreite des Albums zu repräsentieren, dennoch ist es für uns ein sehr wichtiger Song, der es schafft, den Sound und die Kraft des Albums zu verkörpern."
quelle
Neuer Titel „Echo in me“ Ab Freitag, dem 12. November 2010 um 18 Uhr kann „Echo in me“ bei http://diaryofdreams.bandcamp.com heruntergeladen werden. Ihr könnt dafür zahlen, was Ihr möchtet! DOD wünscht viel Spaß mit dem neuen Song und auf der kommenden Deutschlandtour, wo ihr natürlich noch weitere neue Songs hören werdet.
27. Okt. 2010
Zur kommenden „Ego Tour“ werden bereits jetzt diverse Artikel anboten. Unter anderem können verschiedene Tour Shirts, Longsleeves, Jacken, Tassen oder Bundles bestehend aus Tour Shirt und Ring im Accession Shop bestellt werden.10. Okt. 2010
Der Bus zur Tour Im November 2010 spielt die Band 7 Konzerte in ganz Deutschland. Mit DeinBus.de kannst du mit anderen DIARY OF DREAMS Fans zusammen im komfortablen 3-Sterne-Bus von Konzert zu Konzert fahren. Buche die Rundreise zu allen Konzerten für 239,- Euro oder eine Teilstrecken ab 39,- Euro oder 59,- Euro. Mit DeinBus kannst du die gesamte Tour begleiten. Der Bus startet in Stuttgart, dann geht es einmal quer durch Deutschland bis zum letzten Auftritt in Berlin. Reservierungen werden nur bis zum 20. Oktober 2010 angenommen! Mehr Infos auf http://deinbus.de/diary-of-dreams06. Okt. 2010
Im Accession Shop gibt es neue Angebote : Ego:X Tour T-Shirt + Edelstahl Ring – 35 EUR Ego:X Tour Girlie Shirt + Edelstahl Ring – 36 EUR01. Okt. 2010
DIARY OF DREAMS - Konzert in Wetzlar Am 9. November 2010 werden DIARY OF DREAMS ein besonderes Konzert - eine „Generalprobe mit Zuschauern“ - im „Franzis“ in Wetzlar geben. Für dieses Konzert wird es insgesamt nur 150 Tickets zu kaufen geben. Tickets bekommt ihr unter anderem im Accession Shop und bei Contribe.---o-ton---dod----30. Sept. 2010
DOD - Konzert am 30.12.2010 ausverkauft Jahresabschlusskonzert der UNHEILIG Tour 2010 unter dem Motto „Unheilig and Friends“17. Sept. 2010
Enthüllung ......Titel des kommenden Albums...... Der Nachfolger von „(if)“, der Anfang des kommenden Jahres erscheinen wird, trägt den Titel „Ego:X“.16. Sept. 2010
DIARY OF DREAMS - Bestätigt für das Castle Party Festival 201131. August. 2010
DOD - Beim „Nightmare after Christmas“Für die Weihnachtszeit am 26. Dezember 2010 wurde ein weiteres Konzert bestätigt.
Details: Sonntag, 26.12.2010 - NIGHTMARE AFTER CHRISTMAS mit DIARY OF DREAMS & IN STRICT CONFIDENCE & Special Guest inkl. anschl. Dark Society X-Mas Party
14. August. 2010
Das kommende DIARY OF DREAMS Album, das für Ende des Jahres angekündigt war und dessen Titel noch geheim bleibt, wird sich auf 2011 verschieben. Damit die Wartezeit nicht zu lange wird, könnt ihr euch aber schon jetzt auf eine Single freuen, die im November noch vor Tourstart veröffentlicht wird. Auf der Tour selbst wird es außerdem einige Songs vom neuen Album live zu hören geben. o-ton diaryofsreams.de28. Juli. 2010
DIARY OF DREAMS beim Jahresabschlusskonzert der Unheilig Tour 2010 „Unheilig and Friends“ bestätigt. Weiterhin werden an diesem Abend auch VNV Nation und Apoptygma Berzerk zu sehen sein. Das Konzert findet am 30.12.2010 in der Philipshalle Düsseldorf statt.25. Juni. 2010
Autogrammstunde beim Amphi Festival Am 24. und 25. Juli findet das alljährliche Amphi Festival in Köln statt.Im Rahmen ihres Auftrittes am Sonntag, den 25. Juli, werden DIARY OF DREAMS auch eine Autogrammstunde geben, die von 22:00-22:50 stattfinden wird.
16. Juni. 2010
DIARY OF DREAMS - planen Russland Tour für Mai 2011 Weitere Informationen und konkrete Daten gibt es bald auf http://www.contribe.de09. Juni. 2010
DIARY OF DREAMS befinden sich momentan im Studio und arbeiten kräftig am Nachfolger zu „(if)“, das pünktlich zur im November geplanten Tour erscheinen soll. Der Titel des nunmehr 10. Studioalbums bleibt vorerst noch geheim.08. Juni. 2010
DIARY OF DREAMS fürs Baroeg Open Air 2010 bestätigt21. Apr. 2010
Nach einigen Schwierigkeiten und Verzögerungen, ist DIARY OF DREAMS nun komplett in Griechenland angekommen.Alle drei Termine in Thessaloniki, Athen und Chania/Kreta finden statt.
24. Mar. 2010
DIARY OF DREAMS werden am 27. März 2010 als Special Guest von UNHEILIG in Giessen zu sehen sein. Ab 23:00 Uhr findet im MUK die offizielle Aftershow Party statt, bei der die Band ab 0:00 Uhr eine Autogrammstunde geben wird.20. Mar. 2010
DIARY OF DREAMS veröffentlichen ein Best-of Album mit dem Titel „A Collection of…“, das neben allseits beliebten Klassikern wie „Traumtänzer“, „MenschFeind“ oder „The Curse“ und aktuellen Songs wie „The Wedding“ oder „King of Nowhere“ auch einige unbekanntere Perlen wie „Treibsand“ oder „Tears of Joy“ enthält. Das Album wird nur online bei ITunes, Musicload und allen bekannten online Shops verfügbar sein. Als Veröffentlichungstermin sollte man sich den 26. März 2010 im Kalender merken.Tracklist:
01. Traumtänzer (Alive Version)
02. King of Nowhere (If Version)
03. Requiem 4.21 (If Version)
04. Kindrom (Nigredo version)
05. Giftraum (Nigredo Version)
06. MenschFeind (Alive Version)
07. Nekrolog 43 (Nekrolog 43 Version)
08. The Wedding (If Version)
09. The Plague (Nekrolog 43 Version)
10. Treibsand (MenschFeind Version)
11. AmoK (Alive Version)
12. Son of a thief (Nekrolog 43 Version)
13. She and her darkness (Freak Perfume Version)
14. Tears of Joy (Nekrolog 43 Version)
15. The Curse (Freak Perfume Version)
05. Mar. 2010
Deutsche Fanseite „Dream Collector“ in neuem Design Deutsche Fanseite „Dream Collector“ - zu finden unter http://www.dream-collector.de - zu verweisen. Die Seite besteht bereits seit 2004 und erstrahlt seit Dezember 2009 in komplett neuem Design, dass auch das Fan Forum betrifft. Weiterhin ist auf der Webseite der Offizielle DIARY OF DREAMS Fanclub integriert. In den vergangenen Wochen wurden außerdem mehr als 50 neue Artikel und Interviews auf die Seite geladen.04. Mar. 2010
DIARY OF DREAMS beim Wave Gotik Treffen Fünf Jahre ist es her, das DIARY OF DREAMS beim Wave Gotik Treffen auftraten. Wir freuen uns nun bestätigen zu können, dass die Band für das WGT 2010, das vom 21. bis 24. Mai stattfindet, bestätigt wurde. DIARY OF DREAMS werden am Sonntag in der Agra Halle zu sehen sein.02. Mar. 2010
Russische Fan Seite „The Valley“ Die Urkainische Fanseite.„The Valley“ auf http://www.diary-of-dreams.ru zu finden.27. Febr. 2010
Ukrainische Support Seite für DIARY OF DREAMS Am 3. Februar 2010 wurde die Webseite des Ukrainischen Support Projektes für DIARY OF DREAMS und DIORAMA offiziell geöffnet. Dies ist die erste und einzige Fanseite der Band in der Ukraine.Einiges Neues
01.12.2009
1. DoD besitzt jetzt auf Vampirefreak eine eigene Internet-Seite!!!
hier entlang bitte
2. Über einen eigenen DoD Video-Channel bei YouTube kann man sich desweiteren auch freuen!
3. .....es gibt jetzt schon Termine für das neue Jahr 2010
4. Das Video *King of Nowhere* ist --> hier zu sehen
Neue CD + King of Nowhere
23.09.2009
DoD's neuste CD "King of Nowhere" wird am 09.10.2009 veröffentlicht.
Wir dürfen gespannt auf einen Videoclip des gleichnamigen Titels sein!!!
Genaueres hier
nachlesen
+news+ (if)
24.03.2009
Es gibt weitere Interviews von oder über (if)
zb. auf sparklingphotos
oder direkt hier lesen
oder hier seelendiebstahl
und hier auch reflectionsofdarkness
Interview : Adrian Hates (DIARY OF DREAMS)
Diary Of Dreams sind in der Darkwave- und Elektro-Szene schon etwas besonderes. Wie bei kaum einer anderen Band des Genres steht hinter den Veröffentlichungen zumeist ein komplett durchdachtes Konzept und man merkt den Stücken an, dass sie gefühlt werden wollen und nicht einfach nur konsumiert. Am 13.03.2009 wird nun das neunte Diary Of Dreams Albums "if" erhältlich sein und dieses wird sich von der Herangehensweise her wieder deutlich von seinen Vorgängern unterscheiden. Gesprächsstoff und Grund genug, uns mit Frontman Adrian Hates über das Diary Of Dreams Universum zu unterhalten und herausgekommen sind einige äußerst interessante Ansichten und Überzeugungen.
Hallo Adrian,
Was erwartet uns beim neuen Diary of Dreams Album „if“?
Inhaltlich ist zu sagen, dass ich neue Wege gehen wollte. Ich sage immer gerne, dass ich Wiederholungen von Abläufen langweilig finde und strikt vermeide und wir haben ja nun bei „Necrolog 43“ und „Nigredo“ mit den zusammenhängenden Veröffentlichungen sehr stark konzeptionelle Alben gemacht und ich wollte dieses Mal nicht an ein Konzept gebunden sein und jedes Stück als kleine Einzelgeschichte stehen lassen. Dies ist ein eher privates Album geworden mit persönlicheren Inhalten, die zwar immer präsent sind, doch diesmal dominant und diese habe ich natürlich dann entsprechend verschleiert und verziert, so dass man sie nicht auf Anhieb erkennt und jeder sozusagen seinen eigenen Erfahrungs- und Persönlichkeitshorizont mit einbringen kann, jedes Stück für sich selbst entdecken kann. Für mich habe ich relativ präzise Sachen verarbeitet. Musikalisch denke ich, ist die Reise ein Stück weiter gegangen und die Handschrift ist klar und die habe ich auch nicht vor zu ändern. Damit meine ich den groben Stil und ich glaube, es ist noch vielschichtiger und das ist mein Anreiz. Ich habe sehr stark an mir und an uns gearbeitet, denn ich denke, nach so vielen Jahren Musik machen, auf der Bühne stehen und im Studio produzieren ist es immer ein ganz wichtiger Ansporn zu sagen, dass man noch besser werden will, man jedes Mal auf ein Album zurückblicken möchte und sehen kann, dass man sich verbessert hat. Das ist für mich etwas ganz Wichtiges.
Bist du den Themenalben mittlerweile überdrüssig?
Überdrüssig auf gar keinen Fall, weil das Themen waren, die mir wahnsinnig nahe gingen und immer noch gehen und das ist ja auch und gerade bei dem Nigredo-Menschfeind Thema waren das plötzlich Sachen, die quasi mein gesamtes Gedankengut des Lebens verkörpern. Denn ich lebe das ja sehr, was ich da sage, überspitzte das total und verpacke das in Mythologie. Das ist ja dennoch mein Gedankengut. Überdrüssig bin ich es auf gar keinen Fall, letztes Jahr war ein sehr schönes und sehr aufregendes Jahr. Wir sind sehr viel gereist und haben sehr viel erlebt, und da habe ich sehr viele Eindrücke im Kopf gehabt, die ich einfach gerne verarbeiten wollte. Da bietet sich für einen Musiker und einen Künstler natürlich seine Kunst an und ich habe das Album sich wieder selbst entstehen lassen, ohne großartig einzugreifen. Ich lasse immer den Prozess laufen und bei „Nigredo“ war mir ganz klar, dass das was größeres, etwas engeres wird, etwas konzeptionelleres. Es hat sich in seinem inneren engeren Rahmen eine unglaublich große Spielwiese dargestellt, aber dieses Mal wollte ich nicht eine große Aussage machen, sondern ich wollte kleine Einzelaussagen haben
Was bei euch immer auffallend ist, dass ihr großen Wert auf das Artwork legt. Es soll vom neuen Album eine Limited Edition geben. Können wir uns wieder über was ganz tolles freuen?
Die Grundideen kommen eigentlich immer von Gaun-A und mir, wir entwickelt den Stil der Platte. Denn den möchten wir ganz klar passend zur Musik haben. Umgesetzt haben wir das Ganze fotografisch mit Annie Bertram, mit Angelique als zusätzliche Person präsent und dann im Anschluss mit Ingo Römling von Monozelle, der für uns ein treuer Weggefährte in Sachen graphischer Realisation ist. Wir sind da auch bewusst einen anderen Weg gegangen. Ein Superlativ kann man nicht mehr toppen. Das war meine Einstellung zum „Necrolog 43“ und „Menschfeind“-Cover und deshalb habe ich einfach jetzt gesagt, dass eine derartige Darstellung zu einem persönlichen Album wie „if“ nicht gepasst hätte. Deshalb wollte ich gerne etwas optisch ruhigeres, etwas weicheres, was wir auch dementsprechend umgesetzt haben.
Dich verbindet eine Freundschaft mit Torben Wendt von Diorama. Ihr habt vor einigen Jahren auf dem Zillo Festival gespielt, wo ihr beide den Leadsänger gemacht habt. Ihr habt so synchron gesungen, dass es fast wie eine Stimme klang, das habe ich so noch nicht gesehen und gehört.
Wir wissen selber nicht genau, wo das herkommt, wir ticken da ganz gleich. Wir haben wahnsinnig viel gemeinsam und sind sehr enge Freunde und haben die Weihnachtskonzerte auch zusammen gemacht. Torben ist ein konstantes Mitglied der Diary of Dreams-Familie, obwohl er nicht immer spürbar präsent ist. Wir zelebrieren in den Booklets auch nicht mehr wie früher, wer was gemacht hat und warum. Es wird einfach nur geschrieben, dass die Musik von Diary of Dreams kommt und Punkt. Mehr muss man einfach nicht wissen, weil das einfach keine Rolle spielt, wer wo welchen Anteil hatte und deswegen sind so Sachen, wo Torben mal aktiv ist, nicht explizit erwähnt, weil er einfach dabei ist. Bei den letzten fünf Konzerten hat man ihn auch wieder auf der Bühne gesehen und wir haben dort auch wieder bei zwei Stücken den Leadvocal-Gesang zusammen gemacht.
Eure Musik ist ja etwas anspruchsvoller, also kein simple Popmusik, in deinen Texten hast Du auch einiges zu sagen. Was denkst du über reine Clubmusik? Hättest Du mal Lust, einen Clubtrack zu machen?
Nein. Denn das würde mich langweilen. Man kann Clubmusik machen, die zum Tanzen kompatibel ist, aber die braucht immer eine tiefere Ebene. Ich glaube einfach daran, dass man Musik machen kann, die so vielschichtig ist, dass man sie gerne zu hause hört und gerne auf der Bühne spielt und im Club hört. Und wenn ich das als meine Aufgabe ansehen darf, dass man den Club auch weiterhin mit erzieht, dann ist das okay. Es gibt auch andere Rhythmen als 4/4 Techno-Rhythmen. Ich möchte dann auch einer von den unterstützenden Künstlern sein, die helfen, dass sich andere Rhythmen auch ab und zu im Club durchsetzen.
Woher nimmst du deine Ideen für neue Songs? Nach so vielen Alben verfällt man doch sehr schnell in Routine. Nimmst Du auch Strömungen anderer Bands in deine Musik auf?
Nein. Es ist einfach so, dass es Leute gibt, die ihren Routineablauf genießen und sie immer wieder als Kochrezept benutzen. Es gibt aber auch Leute wie wir und Torben von Diorama, der sehr viel Kraft und Motivation darin setzt, sich eben nicht so stark zu wiederholen und sich möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Natürlich gibt es Sachen, woran man seinen Stil erkennt, das ist ganz typisch und das ist auch gar nicht verwerflich. Aber man möchte nicht auf jedem Album zwei Stücke haben, auf dem man das Kochrezept durchboxt. Und das ist auch etwas, woran man arbeiten kann. Es ist auch eine Herausforderung zu sagen, ich möchte das Kompositorische betont in eine andere Richtung haben und ich möchte an meinem Gesang arbeiten, was ich dieses Mal sehr stark gemacht habe. Ich habe sehr hart mit mir geurteilt. Ich habe bei einem Stück mehrere Tage an den Gesang gearbeitet, weil ich einfach das Bedürfnis hatte, da wieder ein bisschen über mich herauszuwachsen. Das finde ich einen ganz wichtigen Ansatz und an Inspirationen und Ideen mangelt es ganz und gar nicht.
Obwohl eure Musik elektronisch basiert ist, klingt sie sehr organisch und sehr menschlich. Kannst du mir erklären, was den typischen Sound von Diary of Dreams ausmacht?
Ich glaube wirklich, das ist eine Handschrift. Ich habe sehr oft Sachen benutzt, die sich so anhörten, dass man sie gar nicht bei Diary of Dreams benutzen kann. Aber wenn man es dann eingefügt und das Puzzle zusammengesetzt hat, dann fügt sich das alles sehr schön ein. Organisch ist übrigens ein Wort, was ich in dem Kontext sehr gerne höre; ich nenne es auch gerne erdig. Das ist der hauptsächliche Anreiz von elektronischer Musik, dass man sie nicht klingen lässt wie Plastik, dass man gar nicht so richtig identifizieren kann, welchen Ursprung es hat.
Deine Musik klingt nicht so programmiert und der „Human Touch“ steht sehr im Vordergrund. Und man hört euch immer heraus. Wenn ich einen Song von euch höre, merke ich sofort: das seid ihr und niemand anderes. Und das macht eine Band aus, dass man nicht die x-te Wiederholung einer Future Pop-Band ist. Immer mit derselben Stimme und denselben Sounds.
Ich glaube das neue Album ist noch organischer.
Du bist ja auch Chef von Accession Records. Was rätst Du Bands, die sich bei dir um einen Plattenvertrag bewerben? Oder ganz allgemein Bands, die gerade anfangen Musik zu machen?
Sucht euch einen Job und macht was anderes. :)
Also gar nicht erst versuchen davon leben zu können?
Heutzutage passt der Spruch wirklich: schneide dir die Haare und such dir einen Job. Es ist wirklich für viele ratsam. Dennoch glaube ich, dass es Talente gibt, die von ihrem Kopf und ihrem Grundsystem her niemals im Büro versauern sollten. Die so viel zu sagen und mitzuteilen haben, dass sie eine Bereicherung für die Menschheit sind, dass man diese Menschen nicht in einem Büro einsperren darf. Das sind nämlich die Leute, die den geringsten Antrieb haben. Das habe ich oft genug festgestellt. Denn wenn man wirklich etwas Besonderes ist, dann muss man alles daransetzen, dies unter Beweis zu stellen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Aber als mittelmäßig talentierter Musiker hat man heute schlechte Karten.
Wenn man sich die ganzen Casting-Shows anschaut und die Leute die dort hingehen, die nicht wirklich objektiv über sich nachdenken, und teilweise gar nicht merken, dass sie kein Talent haben...
Das sieht bei Demos nicht anders aus. Denn in einer Zeit wo man Demos zu hause produzieren kann, meint auch jeder ein Demo machen zu müssen.
Kommen wir zur letzten Frage. Was plant ihr dieses Jahr? Spielt ihr wieder einige Festivals?
Touren Touren Touren. Es sind so 60-70 Konzerte, die wir machen, auch sehr viele im Ausland. Es hat sich bei uns ja immer tendenziell so entwickelt, das wir mehr Ausland als Deutschland machen und das ist auch in Ordnung, denn man muss daran denken, dass man über 30 Länder abdeckt. Das ist ein unglaubliches Privileg und eine große Ehre, das machen zu können. Und wenn ich mich wieder mental und körperlich darauf vorbereiten kann, dass wir in Russland spielen dürfen, dann kann ich sagen: das ist eine Riesenfreude!
Vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg!
Telefoninterview im Februar 2009: Frank Stienen & Adrian Hates
news+news+
09.02.2009
Brandneues Interview mit Adrian Hates zum neuen Album (if)...nachzulesen bei
labellos.de
oder direkt hier lesen
Adrian Hates, Frontmann der Band Diary Of Dreams, stand uns für Fragen zum neuen Album "(if)" Rede und Antwort...
sowie zu so einigen weiteren Themen. ;-) Und Carola aka Ormuz hat - diesmal als Telefon-Interviewerin -
mal wieder aus dem Vollen geschöpft. Viel Spaß beim Lesen!
Carola:
Hey Adrian! Schön, dass Du da bist. Ich freue mich, dass Du dir die Zeit für ein Interview nimmst.
Ich muss gestehen, dass ich das neue Album "(if)" noch nicht gehört habe, aber ich habe bereits darüber gelesen.
Was wird den Hörer denn erwarten?
Adrian:
Die letzten beiden Alben waren sehr konzeptionell gehalten, weil ich etwas Präzises sagen wollte.
Es war mir aber ein Bedürfnis bei diesem neuen Album den Rahmen etwas offener zu halten, so dass jedes der Stücke
eine einzelne Geschichte ist.
Carola:
Ich habe gelesen, dass es "(if)" in einer wunderbaren Box geben wird, mit einer Bonus-CD
"g(if)t" (zauberhafte Wortspielerei) und einem 48-seitigem Booklet. Ich musste beim Lesen tatsächlich hinschauen. Es gibt einige Bands, die sich sehr viel Mühe machen mit der Präsentation ihrer Werke, aber so umfangreich habe ich es selten erlebt.
Adrian:
Das ist korrekt. Es gibt einige Bands, die sich immer sehr viel Mühe geben, es gibt aber auch einen Teil, der sich gar keine Mühe gibt. Das finde ich immer sehr traurig, weil es doch ein Gesamterlebnis sein soll, so eine CD zu haben. Ich verstehe allerdings nicht, wie es ein schönes Gesamterlebnis sein soll, wenn man nur eine Plastikhülle mit einem 2-seitigen Booklet bekommt. Für mich ist es eine Gesamterlebniswelt, wenn man eine schöne Box hat.
In der neuen DOD-Box ist ein zweifach aufklappbares Digipack mit der normalen CD und der Bonus-CD mit weiteren 4 Titeln, aber kein "altes Zeug". Für dieses Album wurden 16 Stücke komponiert, natürlich das opulente Booklet designt, was ja nicht im normalen CD-Format ist, sondern größer, so dass es die komplette Box ausfüllt, und auch ein Poster liegt noch bei.
Carola:
Gibt es ein spezielles Thema um das es sich dreht?
Adrian:
Es geht um Themen, um die man sich in seinem Leben als Individuum immer mal wieder dreht, um gewisse Sinnfragen, die man aber nicht als religiöse Fragen sehen darf, sondern: Wo steht man in seinem Leben? Was macht man in seinem Leben? Was hat man hinter sich, was hat man vor sich? Was muss man verarbeiten? Was fehlt da? Es geht auch um Loslassen, um Abschied.
Carola:
Haben die Texte auch autobiographische Inhalte?
Adrian:
Ja, natürlich ist da auch viel von mir, aber doch verzerrt und entstellt, so dass man nur sehr wenig erkennen kann, wo es herkommt. Selbst enge Freunde haben Schwierigkeiten das zu entschlüsseln.
Carola:
Als Künstler macht man sich auf der Bühne ja eh "nackig", man gibt sich ohnehin Preis - und sei es auch erst einmal nur körperlich. Aber man will ja auch immer etwas aussagen, so dass man wohl nicht drum herum kommt, auch von seinem Inneren etwas preiszugeben.
Adrian:
Natürlich. Und so ist diese CD auch eine Reise durch die eigenen Fragen, die man an sich und die Welt hat. Diese sind auch mit einer gesunden Portion Kritik verbunden - und ich habe mich entschieden es so zu verpacken, dass ich kleine Märchen daraus mache, die ich erzähle. Aus einer Fragestellung, die ich für mich hatte, habe ich eine Geschichte gemacht. Das finde ich eine schönere Herangehensweise, als einfach nur die Frage in den Raum zu stellen.
Carola:
Wird das Album in englisch, deutsch oder wie bisher gemischt sein?
Adrian:
Ein ausschließlich englisches Album hat es ja lange nicht mehr gegeben. Es werden sowohl deutsche als auch englische Titel darauf sein.
Carola:
Wie wichtig ist es dir, dass die Texte auch verstanden werden? Bei so vielen Fans in so vielen Ländern versteht ja nun nicht jeder diese beiden Sprachen. Oder anders gefragt: Wo siehst Du den Schwerpunkt, eher auf der Musik oder eher auf den Texten?
Adrian:
Das würde ich gar nicht so formulieren. Für mich ist es einfach so, dass es die Hauptsache ist, dass irgendwas davon bei irgendjemandem ankommt, dass es einen Effekt hat. Auch wenn man den Text nicht versteht, so versteht man aber doch den emotionalen Inhalt. Es soll auch gar keine Präferenz von einer Seite aus geben, denn das würde dazu führen, dass man sich bei der Arbeit auch einen Schwerpunkt setzt. Das wäre ein ganz falscher Ansatz. Es sollte immer alles gleich wichtig sein und so komponieren und produzieren wir die Stücke auch, weil ich der Überzeugung bin, dass jede Komponente auf einer CD, sei es Text, Musik, Fotos oder Grafik, gleich wichtig ist.
Carola:
Es ist interessant zu erfahren, wie viel Arbeit und Gedanken sich ein Künstler macht, denn wenn man es als Hörer fertig präsentiert bekommt, weiß man ja in aller Regel nicht, wie aufwendig so etwas ist. Man entscheidet im ersten Moment nur, ob es gefällt, oder eben auch nicht. Dabei wird sicher oftmals schwer darum gerungen es so perfekt wie möglich zu machen und es eben so zu präsentieren.
Apropos Präsentation bzw. Auftritt - es wird doch zur aktuellen Platte sicher wieder eine Tour geben?
Adrian:
Aber selbstverständlich!
Carola:
Meine erste Frage lautet natürlich, ob ihr auch wieder auf dem Wave-Gotik-Treffen spielen werdet?
Adrian:
Da musst du Albert fragen.
[Zwischenerklärung: Albert ist der Booker]
Carola:
(nach einer kurzen Pause der Verblüffung...) Aha, okay.
Adrian:
(lacht herzhaft) Ich wollte schon mal eine Hompage machen - frag-albert.de - damit ich solche Sachen weiterleiten kann, weil ich mit solchen Belangen nur in zweiter Instanz konfrontiert werde. Wir sprechen natürlich über alles und überlegen zusammen, aber ich kann mich ehrlich gesagt darum nicht mehr kümmern.
Carola:
Ich fasse zusammen: Die Tourplanung macht dann also Albert und ihr bekommt gesagt: Ihr seid dann und dann da und dort?
Adrian:
Ja, wir besprechen uns zwar vorher, aber so läuft das.
Carola:
Ich werde mich an Albert heranpirschen und ihn davon überzeugen, dass ihr auch dringend mal in Thüringen auftreten müsst, weil hier viel zu wenige hochkarätige Künstler auftreten.
Adrian:
Warum ist das denn so? Gibt es da vielleicht schlechte Erfahrungswerte?
Carola:
Das kann ich nicht beurteilen, warum es so ist, aber ich finde es sehr schade, dass Thüringen immer ein wenig abseits der schwarzen Szene wandelt... und bin so gleich bei der nächsten Frage: Die "schwarze Szene" ist ja mittlerweile ein sehr dehnbarer Begriff geworden, da sie sich erweitert und verändert hat. Siehst Du das auch so?
Adrian:
Eine Szene verändert sich ja immer und wenn wir die Ursprünge der Szene angucken und sehen, wie sie sich seitdem verändert hat, stelle ich fest: Nicht jede Änderung gefällt, aber in erster Linie finde ich wichtig, dass sie sich verändert, denn wenn sie stillstehen würde, würde es bedeuten, dass sie irgendwann stirbt. Ich freue mich, dass es unsere Szene gibt und dass sie wächst und dass sich so viele Leute an der Musik der Szene erfreuen und dass es auch immer mehr Akzeptanz auf breiterer Ebene findet und dass es sehr angenehm ist, zunehmend nicht mehr herabblickend betrachtet zu werden. Außerdem es ist schön, dass sich auch viele neue Bands formieren und die Szene bereichern.
Carola:
Apropos Bands… wie hast Du die Auflösung von Garden Of Delight im letzten Jahr aufgenommen? Und hast Du noch Kontakt zu den anderen Bandmitgliedern?
Adrian:
Jein. Also von der Urbesetzung ist eh nur noch Artaud übrig, der auch da war, als ich noch dabei war. Die anderen Mitglieder habe ich ja in der Form nicht richtig kennen gelernt, aber zu Artaud und Thomas O'Connel habe ich ab und zu noch Kontakt. Aber wir führen ja beide ein recht aktions- und erlebnisreiches Leben, so dass wir natürlich nicht so oft telefonieren oder uns sehen.
Carola:
Empfindest Du es manchmal als Manko, dass man, wenn man so beschäftigt ist, so wenig Zeit hat, sich auch mit anderen Leuten zu treffen, außerhalb der Arbeit?
Adrian:
Nun ja, das ist eine Interpretationsfrage. Ich bin ja wahnsinnig viel auf Tour und bei jedem Konzert, das ich mache, lerne ich natürlich auch immer neue Leute kennen. Das ist immer sehr spannend und oft auch sehr, sehr nett. Aber da ich grundsätzlich jemand bin, der sehr abgeschieden lebt, brauche ich dann auch unbedingt, wenn ich nach Hause komme, meine Ruhe.
Carola:
Entwickelt sich aus diesen Begegnungen manchmal auch etwas für länger?
Adrian:
Oh ja. Einen meiner besten Freunde habe ich vor zehn Jahren auf einem Konzert kennen gelernt und da hat sich eine superschöne Freundschaft draus entwickelt. Ich habe so meine zwei Hände voll Leute, die sehr eng um mich sind, die ganz wichtig für mich in meinem Leben sind, und von denen ich die Meisten auch schon seit 15, 20 Jahren kenne. Und weil die Leute mich auch schon so lange kennen und auch mein Leben neben der Musik miterleben, ganz normale Dinge mit mir teilen, da geht es eben nicht immer nur um die Musik, auch wenn man da auch darüber spricht, aber es ist nicht das ausschließliche Thema. Es geht vielmehr um die Gemeinsamkeiten, die man hat, und die Freude daran, Dinge gemeinsam tun zu können
Gleiches gilt für die Band und die Crew. Das sind ja auch alles sehr enge Freunde. Da spricht man zum Beispiel auch nicht immer nur über die eigene Musik, da spricht man auch über die Musik anderer Kollegen.
Carola:
Lässt Du dich von anderen Musikern inspirieren?
Adrian:
Ich sehe es nicht als Inspirationsvorlage, sondern eher als Freispülen für die eigenen Ohren. Und man kann viel über technische Sachen lernen. Das finde ich auch spannend, aber viel wichtiger ist: Musik muss faszinieren! Das ist das Hauptthema, dass emotional nach dem Hören etwas hängen bleibt. Deshalb mag ich zum Beispiel auch Klassik, besonders Bach. Ich brauche eine gewisse Grundmelancholie, eine gewisse Schwere und Dramatik. Das zeichnet meinen Musikgeschmack aus, seitdem ich Kind bin. Aber das ist kein Stimmungsbarometer. So was zieht mich nicht runter - ganz im Gegenteil, es kann mich sehr erheben oder gutlaunig machen.
Carola:
Wie wird es mit Diary Of Dreams weitergehen? Eher weiter auf der elektronischen Schiene oder auch mal wieder ein wenig zurück zu den Wurzeln?
Adrian:
(ist einigermaßen verwirrt und erklärt mir...) Das ist eine total gängige Falscheinschätzung. Damit stehst du aber nicht allein da. Die ersten beiden Alben waren fast 100 % elektronisch. Da kam fast alles vom Synthesizer, abgesehen von zwei oder drei kleinen Gitarrenpassagen, während auf den weiteren Alben zunehmend auch handwerkliche Musik zu hören ist. Du meinst sicher eher die Art der Sounds und nicht die Klangquellen?
Carola:
Ja, das meine ich. Welche Sounds zukünftig zu hören sein werden...
Adrian:
Ich fände es langweilig noch einmal was zu machen, was ich schon mal gemacht habe. Aber Sachen, wie schöne, schwere klavierbasierte Balladen, werden immer wieder vorkommen, ebenso wie Stücke, die richtige Kracher sind, Songs, die geniale Live-Nummern sind, und Stücke, die man am allerbesten vor dem Kamin mit einem Glas Rotwein hören kann. Es wird also weiterhin sehr vielschichtig und abwechslungsreich sein.
Carola:
Jedes Werk wird ja beurteilt, nicht immer nur lobend. Wie gehst Du mit Kritik um?
Adrian:
Das kommt darauf an, wie sie rübergebracht wird. Unsachliche, unfundamentierte Kritik nehme ich mir gar nicht an. Wenn jemand sagt, die Musik wäre Mist, nur weil sie ihm nicht gefällt, dann nehme ich mir das nicht an, ebenso wie ich weiß, wenn jemand im Gästebuch, am Besten noch anonym, unsachlich wird, da weiß ich, was das ist: ein Äußern von schlechter Laune. Das ignoriere ich, weil es nicht wichtig ist.
Wenn aber jemand konkret sagen und auch begründen kann, was ihm missfällt, höre ich mir das an und hinterfrage es für mich auch. Aber Musik ist eben nicht nur technisch zu beurteilen. Jeder reflektiert es ja persönlich für sich und es ist nun mal so, dass man nicht jedermanns Geschmack treffen kann. Wenn also jemand sachlich und wohl durchdacht Kritik äußert, dann kann ich damit gut leben.
Carola:
Reagierst Du manchmal auch auf Musik-Journalisten, die deine Werke rezensieren?
Adrian:
Nein, normalerweise nicht. Das habe ich nur zwei mal gemacht - einmal war es mit Herrn Kavka von VIVA/MTV, der zum Album einen halben Satz sagte und der Rest der Rezension beschäftigte sich mit meinen Danksagungen im Booklet. Da habe ich ihn dann aber doch mal gefragt, ob er das Wort Rezension denn nicht verstanden hätte? Das hat mich doch aber eigentlich weniger verärgert, eher belustigt. Und ein anderes Mal habe ich mich außerordentlich bedankt für einen besonders schönen Bericht, der in Italien erschienen ist. Aber ich kann unmöglich allen denen, die über mich oder die Band schreiben, ein Feedback geben. Das ist schlicht nicht möglich, weil ich ganz oft auch gar nicht weiß, wer hat wo was über mich geschrieben.
Carola:
Du warst bisher sehr geduldig, darf ich dir zum Schluss noch ein paar sehr persönliche Fragen stellen? Du musst aber nicht antworten, wenn Du nicht magst.
Adrian:
(lacht) Bestimmt werde ich antworten - schieß mal los!
Carola:
Du bist ja doch immer sehr hochgeschlossen angezogen und es interessiert bestimmt den ein oder anderen, ob Du vielleicht tätowiert bist oder anderen Körperschmuck trägst?
Adrian:
Nein, weder das eine, noch das andere, außer meine Ohrringe.
Carola:
Deinen schönsten Körperschmuck trägst Du ja ohnehin sichtbar - deinen Haare.
Adrian:
Ja, die Haare... die trage ich seit 20 Jahren lang. Die sind auch völlig unkompliziert: waschen, lufttrocknen, fertig.
Carola:
Na da passt ja meine letzte Frage sehr gut: Thema duschen... "mit" oder "ohne Haare"?
Adrian:
Mit. ;-)
Carola:
Ich bedanke mich ganz herzlich und wünsche dir eine ganz schöne Zeit, eine ganz schöne Tour mit vielen schönen Momenten und Begegnungen. Vielleicht sieht man sich bald mal wieder, möglicherweise in Leipzig.
Adrian:
Wer weiß.
Carola:
Das weiß Albert.
Beide:
(lachen herzhaft) Tschüssi!
Geschrieben von Ormuz
Freitag, 6. Februar 2009
oder hier, mit Bild wie oben zu sehen...
schwarze-news
und hier ein review von ...electroluna.de
news+
07.02.2009
Das Cover sowie die Tracklist von (if)sind jetzt auch zu begutachten!!!
ansehen hier
es bleibt weiterhin sehr spannend...
NEUES aus dem Hauptquartier...
03.02.2009
Jetzt ist es ganz offiziell:
Als Erscheinungsdatum wurde uns Freitag, der 13. März 2009, offiziell bekannt gegeben
Das neue Diary of Dreams-Album heißt schlicht, aber ausdrucksvoll „(if)“.
weiterlesen
Im Gegensatz zu den Vorgängeralben ist „(if)“ kein Konzeptalbum, wie die Band kürzlich erklärte:
Jeder einzelne der 12 Titel auf diesem 9. Studiowerk erzählt seine eigene Geschichte.
In der Limited Edition befinden sich auf der Bonus-CD „g(if)t“ weitere 4 neue Songs.
Ein 48-seitiges Booklet untermalt die Musik mit den Songtexten und unvergeßlichen Fotos.
Des Weiteren darf sich das Auge an einem Poster und einem 6-Panel-Digipak erfreuen.
All dies wird stilvoll in einer wunderschönen Box zusammengeführt.
Eine Rarität und eine Wohltat für Ohr und Auge.
Quelle
und hier noch ein kleines Vorab..
weiterlesen
Pressetext zum neuen Album
Wenn Diary of Dreams ein neues Album veröffentlichen, horcht man auf,
denn ihre Alben sind mehr als nur Musik - es sind kleine Kunstwerke.
Mit (if) öffnet sich nun also das neunte Kapitel ihres Traumtagebuchs,
und bereits nach wenigen Tönen zeigt sich einmal mehr, daß diese Band
es auf eine unverwechselbare Art und Weise versteht, sich mit jedem
Album neu zu erfinden und sich gleichzeitig doch immer selbst treu
bleiben. Eine Gratwanderung, wie es scheint, die sie doch immer wieder
mit überraschender Leichtigkeit meistern. Die Klangwelten auf (IF)
klingen schlicht atemberaubend und sind voller Melodien, die so
ehrlich, zart und außergewöhnlich sind, dass einem beim Hören ein
kalter Schauer über den Rücken läuft.
Wie seine Vorgänger wird (if) begeistern, aber auch polarisieren. Man
darf die Texte hinterfragen und deuten, aber nie das offensichtlich
Wirkende für bare Münze nehmen, denn Diary of Dreams machen es dem
intellektuell analysierendem Betrachter sicher nicht leicht. Viel zu
wichtig ist der Wunsch der Band, ihr Publikum zu inspirieren, zwischen
den Zeilen lesen zu lassen und Eigenkreativität zu fördern.
Die Kompositionen auf (if) scheinen noch tiefer und persönlicher, die
charismatische Stimme von Frontmann Adrian Hates noch wandlungsfähiger
und die Musik noch facettenreicher. Das stilistische Spektrum umfaßt
alle Klangfarben, die man an Diary of Dream so sehr schätzt, und doch
ist da etwas Neues, etwas Frisches in ihrem neunten Werk, das von
einer erhabenen Reife zeugt - ein ganz neues Kapitel eben.
Mit den letzten Alben erspielte sich die Band in 30 Ländern ein treues
Publikum, und (if) wird diese Reise fortsetzen, denn eine neue
Welttournee ist bereits in Planung.
Bei der streng limitierten Erstauflage von (if) darf sich der Fan
neben einer unglaublich schönen Verpackung und einigen graphischen
Extras zudem über eine Bonus-CD mit 4 exklusiven Stücken freuen!
quelle aus dem Diary Forum dreamcollector
14.09.2008
Diary of Dreams beim M'era Luna 2009 ?!
Ein Aufruf an alle Fans bei der Umfrage des M'era Luna Festivals 2009 für
Diary zu stimmen....
Link zur >>> M'era Luna - Umfrage <<<
14. 06. 2008
I.
Diary of Dreams hat ab sofort auf VampireFreaks eine eigene Seite.
Es gibt ein aktuelles Interview,diverse Musiktitel und einige Fotos.
VampireFreaks
II.
US Version von N43
Eine kleinere Stückzahl der USA-Pressung von Nekrolog 43 ist für kurze Zeit
im Accession Shop erhältlich.
Unterschiede zur europäischen Version gibt es nur in der Gestaltung des Covers.
Accession Shop
Album 2009
30.5.2008
Gute Neuigkeiten aus dem Hause Diary of Dreams.
O-Ton Adrian Hates....
...die Arbeit am neuen Album hat begonnen und neben der Tatsache,
daß wir uns gemeinsam in 2009 auf ein neues Album freuen dürfen.....
Quelle & Quelle
* Diary of Dreams als Schwarzmagiere *
kurioses
Ein interessanter Artikel über das *Pressen einer Vinyl* und Leuten
die glauben das alles was nicht sein darf auch nicht sein kann!!!.
hier nachzulesen
Diary of Dreams in Griechenland
Nach langer Zeit treten Diary of Dreams wieder einmal in Griechenland auf.
Dort soll der griechische Kultelektroniker Dimitris Korgialas
(www.myspace.com/dimitriskorgialas)
Diary of Dreams bei den Konzerten in Thessaloniki,
Kavala und Chania unterstützen.
Die Tourtermine findet man hier
Obliveon-Interview mit "Adrian Hates" Januar 2008
DIARY OF DREAMS.....Nachruf auf Visionäre
Quelle
Aus vielerlei Gründen hat es dieses Mal länger gedauert, bis wir endlich die Gelegenheit hatten mit Diary of Dreams-Mastermind Adrian Hates ein Gespräch anlässlich des aktuellen Albums „Nekrolog 43“ zu führen. Ein Album, das wieder einmal deutlich macht, wie weit sich die Band von anderen Projekten abhebt, unbehelligt von sämtlichen musikalischen Modeerscheinungen ihr ureigenes und unverwechselbares Ding durchzieht und dabei einen Grad an Originalität erreicht hat, der fast schon Angst einflössend geworden ist. Egal, was Adrian Hates und seine Mannen anpacken, seien es die Alben oder die Shows des Klangkollektivs, alles scheint unter den Händen seines Protagonisten zu Gold zu werden, selbst wenn die Summe der Veränderungen, die „Nekrolog 43“ durchziehen, für Diary of Dreams-Verhältnisse recht gewaltig ist.
hier weiterlesen
>>Und dies nicht nur in musikalischer Hinsicht, sondern auch bei der Gestaltung des Artworks und der Arbeits- und Produktionsweise am Album an sich. Trotz eines immensen Arbeitspensums nahm Adrian sich eine Stunde Zeit für uns, wobei der Stress im Anschluss an eine Veröffentlichung an sich ja ein gutes Zeichen für das Interesse an der Band darstellt, wie Adrian sofort klar stellt.
An Interesse hat es uns als Band ja noch nie gemangelt, es war dann eher an anderen Ecken, wo wir nicht ganz so erfolgreich waren, wie wir es uns gewünscht haben. Im Moment geht’s aber gut. Man weiss zwar nicht, wovon die Industrie nächstes Jahr noch leben soll.
In wie weit sind Diary of Dreams und dein eigenes Label „Accession“ Records denn überhaupt von diesen rückläufigen Absatzzahlen betroffen?
>> Also, Diary läuft super. Ich hatte mit wesentlich weniger gerechnet. Ich hatte ehrlich geglaubt, dass die allgemein marktüblichen Einbußen auch bei uns durchschlagen. Man ist ja eigentlich nicht verschont geblieben. Man weiss, wenn man die gleichen Verkaufszahlen hat wie vom Vorgängeralbum, dass man eigentlich die doppelten Verkaufszahlen hatte, nur dass die nicht gekauft wurden, sondern geklaut. Ich kann mich wirklich nicht beschweren. Wenn ich zukünftig immer solche Stückzahlen verkaufen und damit rechnen könnte, dann würde ich sogar damit leben können, dass es auch illegal gezogen wird. Die Zahlen sind absolut solide und besser als bei „Nigredo“. Ansonsten gibt es nicht so viele andere Beispiele auf dem Label, die keine Verkaufseinbussen zu verzeichnen haben. Bei den kleinen und mittleren Bands ist es in letzter Zeit dramatisch, deswegen werde ich neunzig Prozent dieser Bands auch nicht mehr machen. Da habe ich keinen Bock mehr drauf.
Was durchaus nachvollziehbar ist, denn wenn eine Kompensation der Verluste nur durch die Gewinne möglich ist, die Diary of Dreams abwerfen, ist ein vernünftiges Wirtschaften nicht möglich. Dann sollte man das Hanze besser sein lassen.
>> Das Geld, mit dem ich drauf zahle, ist „Diary“-Geld. Dann hast du zum Teil noch mit Egos zu tun, die so raumfüllend sind, dass sie nicht in eine Kirche passen. Dann verlierst du Geld mit denen und kriegst noch kluge Sprüche, dann denke ich mir, dass ich doch zu alt dafür bin. „Ich bin echt zu alt für so’n Scheiss“ (lacht herzhaft). Da halte ich mich lieber an die, die stabil sind und einen geraden Kopf haben, die vielleicht auch mal einen Furz quer sitzen haben, die aber mit dir reden, wie mit einem vernünftigen Menschen. Die kleinsten Künstler sind meistens die Anstrengendsten.
Lieferst du dich damit aber nicht dir selbst und den Gegebenheiten des Marktes aus, denn so bist du ja quasi dazu verdammt Diary of Dreams bis in alle Ewigkeiten weiterzuführen
>> Wenn man sich den Markt so anguckt, sieht man auf jeden Fall, dass das so nicht weiter gehen wird. Es hat dann nichts mehr mit „können“ oder „wollen“ zu tun, sondern mit „nicht gehen“. Das gibt so einen Kollaps, einen Super-GAU, eine Musik-Apokalypse. Es muss einmal richtig knallen und dann wird sich das neu sortieren, neu ordnen, das ganze Thema.
In welche Richtung?
>> Physikalische Tonträger sind durch. Punkt. Das Thema ist vom Tisch.
Die Form, in der heutzutage Downloads vermarktet werden, kann aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
>> So wie es jetzt ist auf keinen Fall. Mit der Generation, die da heran wächst und über die wir hier sprechen und die ihre Werte ja auch wieder weitergibt wird es in dieser Welt auch keine CDs mehr geben. Es gibt in dieser Welt auch keine Stereoanlagen mehr und das ist das, was unsereins begreifen muss. Besonders die, die noch zwei, drei Generationen älter sind. Die meine, dass sie angeblich den Musikmarkt kontrollieren. Die müssen endlich raffen, dass sie über eine Spezies Mensch reden, die mit ihnen nichts mehr zu tun hat. Die haben schlicht und ergreifend überhaupt kein Interesse an einer CD, an einem Cover oder einem Booklet. Das interessiert die nicht.
Wobei sich ja in den Chefetagen der Musikindustrie auch schon längst Leute breit gemacht haben, die von Musik und Kunst und ihrer Vermarktung einfach keine Ahnung mehr haben. Die können vielleicht Bilanzen lesen, mehr aber auch nicht. Zum Teil kommen diese Leute ja aus ganz anderen Branchen und Unternehmen, wie „Nike“ zum Beispiel.
>> Vom Turnschuh zur CD, da weißt du doch Bescheid. Um die CD als Artikel aufzuwerten, bekommst du ihn dann umsonst mit den Turnschuhen.
Jetzt setzt du mit Diary of Dreams da aber auf Altbewährtes und arbeitest in gewisser Weise gegen den Trend. Stellst du dir nicht die Frage, in welcher Form physikalischen Diary of Dreams-Veröffentlichungen zukünftig veröffentlicht werden?
>> Ach, weiss ich nicht. Ich mach mir auch keine Gedanken darum, was der Mensch nach der allgemeinen Apokalypse macht. Also lass ich die Tonträger-Apokalypse auch mal aussen vor und lass das einfach auf mich zukommen. Wir sind in der Kapelle hier alle nicht auf den Kopf gefallen, wie auch die, die um die Kapelle herum tätig sind. Wir haben alle unsere Fähigkeiten und unsere Talente und ich glaube, dass die alle irgendwo zum Einsatz kommen werden. Wenn nicht, dann ist das auch egal. Dann arbeite ich in der Landwirtschaft.
Kannst du dich so einfach davon lösen, wenn die Band wie auch das Label dein Leben in den letzten Jahren bestimmt haben? Wir sprechen hier ja von ganz neuen Formen der Vermarktung.
>> Ich rede vor allem über eine andere Lebensführung. Ich habe das Glück mittlerweile sehr autark leben zu können und mit sehr wenig Budget leben zu können und das lebe ich dann einfach aus. Ich werde dann gucken, dass ich zukünftig mehr von Merchandise und von Konzerten lebe, die ja Gott sei Dank immer besser werden. Wir haben in Zürich letztens 500 Mann gehabt und da hat der Veranstalter wirklich Spass gehabt, denn das will was heissen für Zürich. Mal gucken … ich lasse das auf mich zukommen.
Du hast mit „Nekrolog 43“ jetzt schon die gleichen Verkaufszahlen wie bei „Nigredo“, was auf eine deutlich gewachsene Anzahl von Fans schliessen lässt. Woher kommen diese neue Fanbase?
>> Das ist auf jeden Fall eine Vielzahl von mehr Leuten. Wenn ich sehe, dass wir alleine in Russland elf Shows spielen und dort eine richtig fette Auflage rausknallen und nur in Amerika wieder mal nichts passiert, aber woran das liegt, wissen wir ja alle, denn an der Bevölkerung dort ganz sicher nicht. Wenn die Labels dort sich ihre eigenen CDs mal angucken und sehen würden, wie grottenhässlich die designed sind und wie schlecht der Produktionsstandard ist, dann würden sie es sich vielleicht auch mal anders überlegen. Wie dem auch sei … die Popularität von Diary ist in den letzten zwei Jahren schon enorm gestiegen. Da ist schon wahnsinnig viel wieder passiert und das hat man auch an den Konzerten gesehen. Wenn ich sehe, wie jetzt der Vorverkauf für die anstehende Tour läuft, dann kann man sich schon in ungefähr vorstellen, wie voll die Hallen werden. Die Zeit der Schwarzen Gedanken habe ich lange hinter mir. Die habe ich Anfang letzten Jahres gehabt. Ich gucke da jetzt einfach in Zukunft und irgendwann kommt halt ein Schlag und dann geht mal kurz das Licht aus, und dann sehen wir mal weiter, was dann kommt.
Diese wachsende Zahl an Anhängern ist ja ein Beleg für den Erfolg von Diary of Dreams, stellt sich also die Frage, was machst du mit Diary of Dreams anders oder besser als andere Bands?
>> Ich glaube, wir gehen zum einen mit unseren Fans anders um. Wir sind greifbarer. Zum anderen bekommt ein Fan bei uns nie einen Schnellschuss, sondern immer ein mit Liebe und viel Aufmerksamkeit erstelltes Werk. Darüber lässt sich dann sicher immer trefflich diskutieren, denn das eine lässt einen dann immer mit einem Schock zurück, das andere weniger, aber was man nicht in Abrede stellen kann ist die Tatsache, dass wir uns extrem viel Mühe geben. Wir spielen extrem viel in extrem vielen Ländern, mittlerweile sechsundzwanzig Länder, und haben dadurch auch von Anfang an unsere internationale Fanbase besonders gut gepflegt. Vielen Leuten ist das zu mühsam. Oft sind wir, gerade in den Anfängen, für praktisch kein Geld innerhalb kürzester Zeit hin- und zurückgeflogen. Das machen viele Leute einfach nicht. Die sind sich einfach zu gemütlich dafür. Wir haben das immer schon gemacht und ich liebe das wirklich. Es ist unglaublich schön, gerade das Reisen. Ich denke, da steckt für uns auch ganz, ganz viel Zukunft drin. Ich glaube ausserdem, dass es in vielen Belangen auch nicht darum geht, was wir anders machen, sondern wie wir einfach sind und was uns ausmacht. Das ist sehr persönlich und sehr emotional und stellt für viele eine Art der Begleitung in ihrem Leben dar. Wenn man sich die Einträge auf der Diary- und der Myspace-Seite durchliest, merkt man immer wieder, wie viele Leute persönliches, privates und ihr Leben damit verbinden, während auf anderen Seiten eher so dieses typische „Ey, das neue Album ist der Hammer“ zu finden ist. In diesen Gästebucheinträgen liest man dann eher, dass es ein Konsument ist, und nicht, wie bei uns, ein Fan. Solche Leute finden morgen etwas anderes cool und obergeil, und heute halt das. Das ist nicht der Fan, wie er im Buche steht, und ich denke, dass diese klassische Fanbindung ein ganz markantes Thema ist. Für mich ist das auch keine Strafe, wenn wir nach jedem Konzert ins Publikum gehen um uns mit den Fans zu unterhalten und eine gewisse Zeit da zu sein. Dieser Kontakt gibt uns wahnsinnig viel und wir haben ganz viele Fans dabei, wo wir uns jedes Mal freuen, die zu sehen. Ich weiss von einzelnen Fans, die sich für die bevorstehende Tour Tickets für sieben Shows gekauft. Da zieh ich den Hut vor. Wir machen halt auch keine Musik, die nur auf’s Tanzen und auf den Event ausgelegt sind. Das ganze Ding hat einfach einen anderen Wirkungsgrad. Eine sehr ausgeklügelte Lichtshow, einen sehr reifen und ausgewogenen Sound und eine Crew, die sehr gut ist und genau weiss, was sie macht. Ein Team von Musikern, das sehr fit ist und sich unglaubliche Mühe gibt, alles so gut wie möglich zu machen und ein Publikum, das sehr kritisch, aber auch sehr dankbar ist.
Eure Alben sind immer sehr detailverliebt und weisen immer wieder neue Einflüsse auf, so wie beispielsweise die Gitarren oder die verzerrte Rhythmik auf „Nekrolog 43“. Dennoch sind Diary of Dreams als solche aber immer sofort zu erkennen.
>> Total, gerade auf dem neuen Album sind eine ganze Menge neuer Einflüsse. Die Produktion ist auch anders. Die Art, wie ich die Gitarre bearbeitet habe, ist sicherlich sehr aussergewöhnlich und sehr prägnant. So würde man eher mit Samples arbeiten, als mit einer Gitarre. Das hat mir ziemlich viel Spass gemacht beim Produktionsprozess einfach Amok zu laufen und hinterher bei der Ausgestaltung des Sounds sehr penibel und filigran vorzugehen. Ich habe die ganze Mannschaft in den Wahnsinn getrieben, indem ich die Platte dreimal mit Rainer gemischt habe.
„Nigredo“ war ein enges Gemeinschaftsprojekt zwischen Gaun:A und dir, während „Nekrolog 43“ anders ist. Seid ihr mit „Nigredo“ durch diese exzessive Form der Zusammenarbeit an eure physischen wie psychischen Grenzen gekommen, wo eine Wiederholung dieser Methode einfach nicht mehr möglich war?
>> Nein, das werden wir mit ziemlicher Sicherheit sogar wieder so machen. So eine Erfahrung hat sicher seine Licht- und seine Schattenseite, aber die Lichtseite überwiegt das auf jeden Fall. Das hat auch nichts an Gaun:A’s und meinem Verhältnis gestört oder verändert. Es ist, wie es bei Diary immer schon war: verschiedene Lebensabschnitte bringen verschiedene Personenkonstellationen hervor und Gaun:A hat mit seinen eigenen Arbeiten mehr zu tun gehabt und sich teilweise einfach zerrissen. Er hat diesen Fokus auf Diary zu jener Zeit einfach nicht hinbekommen, was ihn teilweise auch sehr genervt hat, aber es ging halt nicht anders. Da ist er aber auch ein so reifer und unglaublich kollegialer, was in diesem Zusammenhang ein wenig doof klingt, Mensch, der in diesem Moment nicht an sich denkt sondern deutlich sagt, dass wir weiter kommen und keinen Stillstand haben müssen. Wir heben die Musik über uns, und das ist ein ganz wichtiger Aspekt und ein ganz grosser Unterschied zur Anfangszeit der Band. In der Anfangszeit war mir schon noch wichtig, dass ich mich etabliere, dass man mich erkennt und wahrnimmt. Das hat für mich irgendwann total an Wichtigkeit verloren. Wir sitzen heute da und wissen zum Teil nicht mehr, wer bei „Nigredo“ was gemacht hat. Weil es einfach auch egal ist, denn wenn wir dann auf die Bühne müssen um zu spielen, dann ist es eh so, dass wir das Stück wieder ganz neu angehen. Es geht darum, dass die Leute das Gesamtwerk geniessen sollen, und nicht Egotrips von einzelnen. Wir sind über den Selbstdarstellungsfokus von einzelnen lange hinaus und wollen nun, dass das Projekt und das Team als solches vorwärts gehen. Jetzt war es dann halt so, dass ich sehr viel alleine gearbeitet habe, was natürlich wieder ein sehr intensives und extremes Erlebnis für mich war.
Wie gross war der Einfluss von Torben auf „Nekrolog 43“?
>> Ich habe es von vielen Leuen gehört, dass man es an den Klaviermelodien hören würde, dass Torben mitgearbeitet hat. Torben hat bei einem Stück Klavier mitgemacht, und ausgerechnet das Stück wurde nie genannt. Torben ist gerade sehr im Hintergrund, wir haben live momentan auch wieder einen anderen Keyboarder, was aber auch wieder eine Lebensabschnittentscheidung ist. Ich habe keine Ahnung, was morgen oder übermorgen ist. Das wird man einfach sehen. Torben ist schon mal für längere Zeit von der Bildfläche verschwunden und war dann einfach wieder da. Und „Bildfläche“ meine ich im wortwörtlichen Sinne für Aussenstehende. Intern ist Torben vielleicht für ein paar Wochen mal nicht greifbar, aber auf lange Fristen nie. Wir sind alle enge Freunde und schon seit langen, langen Jahren zusammen aktiv. Torben stand in Zürich nicht mit auf der Bühne, war aber im Publikum. Soviel also dazu. Viele Leute spekulieren dann immer gleich mit Streitigkeiten und Ärger herum, aber es gibt auch andere Entscheidungen, die einzelne Menschen dazu bringen, vorübergehend andere Wege einzuschlagen und wenn es auch „nur“ der Wunsch ist, für eine Weile ein anderes Leben zu führen, um einfach auch zu sehen, ob es auch ein anderes Leben für jemanden gibt. Da muss jeder seine Versuche machen.
Ein „Nekrolog“ ist ein Nachruf auf einen Toten, oder auch eine Grabrede. Darüber hinaus gibt es weitere mögliche Erklärungen. Wo siehst du die Verbindung zum Album und seinem Konzept?
>> Was besonders markant ist, ist die Tatsache, dass es früher in Klöstern und Gotteshäusern ein Buch gab, wo man die Namen der Toten eintrug. Ein richtiges Totenbuch also, wo jeder eingetragen wurde, sobald er verstorben war. Das ist ein markantes Bindeglied zur Platte, so das, so zu sagen, wo also nun unsere Namen im Nekrolog drin stehen.
Kannst du diesen Bezug noch etwas mehr verdeutlichen? Im Booklet findet man dein Spruch „Jede Vision braucht einen Visionär, der bereit ist, alles dafür zu opfern“. Seid ihr diese Visionäre?
>> Du kennst mich und weisst, dass ich jetzt nie hingehen und die Geschichte entmystifizieren werde. Wenn man sich die „Nigredo“-Box nimmt, die „Legacy Of K’tharsia“ liest und dann an das anknüpft, was man optisch und inhaltlich von „Menschfeind“ mitbringt, dann hast du mit „Nekrolog 43“ die Fortführung der „Nigredo“-Trilogie. Eine neue Weltordnung ist geboren, die alte ist kaputt und sozusagen verstorben und aus den Trümmern hat sich etwas Neues ergeben. Das ist eine ganz, ganz logische Fortführung dessen, was die Berichterstattung über den Virus und seine Veränderungen sowie die gesellschaftlichen Veränderungen, die dieser Virus in der Welt und auf die Menschen und die Gedanken, die auf „Nigredo“ beschrieben werden, gehabt haben muss, angeht. Wie beispielsweise die Kinder reagieren, die weggesperrt wurden. Was wird aus solchen Menschen. Was geht in den Erwachsenen, in diesen Personen und diesen Köpfen vor? Das sind die Fragen, wo man bei „Menschfeind“ endet und im Ungewissen gelassen wird, und wo sich die Antworten auf „Nekrolog 43“ finden.
Ich empfinde „Nekrolog 43“ als unglaublich düsteres und intensives Album, was sich auch im Artwork und den Fotos widerspiegelt, die durch ihren realen Charakter unglaublich brutal auf mich wirken. Zudem erinnern sie mich an Filme wie „Saw“ oder „Hostel“.
>> Zum einen muss man sagen, dass wir diesen Stil, den wir mit „Nekrolog 43“ nun fortgeführt haben, ja schon vor Jahren mit „Panik Manifesto“ und „Freak Perfume“ begonnen haben. Zu solchen Zeiten waren Filme wie „Hostel“ und „Saw“ ja noch feuchte Träume. Der Horrorfilmbereich war damals da noch in einer ganz anderen Entwicklungsstufe. Mittlerweile empfinde ich den Horrormarkt als übersättigt und gelangweilt. Es wird nur noch ein Aufguss nach dem anderen produziert.
Wie du da so unter dem Deckebalken hängst, das ist für Diary of Dreams-Verhältnisse schon verdammt hart.
>> Das sind total harte Fotos, das stelle ich gar nicht in Frage. Die Fotos sind in einer ehemaligen Nervenheilanstalt entstanden, was man dem Objekt aber nicht ansieht. Das war auch der Grund, warum wir das genommen haben. Einen billigen Nervenheilanstaltaufguss wollte ich nun wirklich nicht haben. Das zu organisieren war ein Mordsakt, und auch vor Ort ein richtiger Kraftakt. Wir waren insgesamt drei Tage da und ein bisschen gedemütigt war man manchmal schon, weil wir wirklich nur in diesen dünnen Klamotten und den ganzen Tag barfuss durch diese Location liefen, die komplett verstaubt und verdreckt war. Wir sahen am Ende aus, als hätten wir da leben müssen. Das ist ein Traum von Haus und dieser Dachgiebel explizit, wo ich erhängt wurde, war wunderschön. Eine gewaltige Atmosphäre da oben. Nur dieser Dachgiebel wäre schon genug für eine Monsterwohnung. Ich wollte mit den Bildern vor allem erreichen, dass man doppelt hinschauen muss und versucht zu begreifen, was man sieht. Dass man den Abschied, der da stattfindet, als etwas Hoffnungsvolles sieht, was sehr schwierig ist. Es geht in der Mythologie auch gerade darum, dass man versucht Menschen zu brechen, und zwar die Menschen, die versuchen etwas Positives zu bringen. Wir sind in dieser Geschichte genau das, was man von uns Menschen am wenigsten erwartet, nämlich die, die Positives bringen.
Beziehst du hier das Erreichen einer anderen Bewusstseinsebene durch den Tod mit ein?
>> Es hat keinen spirituellen Charakter. Überhaupt nicht. Mythologisch ja, aber nicht spirituell. Ich bin keiner, der Massenselbstmord zelebrieren würde und den Leuten erzählen würde, dass sie dadurch in eine bessere Welt gelangen. Das entspricht überhaupt nicht meiner Attitüde. Im Gegenteil: das ist etwas, was vielen beim Betrachten der Fotos auch falsch aufgestossen ist. Es ist kein Selbstmord. Es ist deutlich zu sehen, dass kein Stuhl und keine anderen Hilfsmittel vorhanden sind, um sich aufzuhängen. Es muss jemand extern gewesen sein.
Ist dies die Darstellung des Todes des zuvor angesprochenen Visionärs, seine Hinrichtung?
>> Weniger. Es ist ein grosser Bestandteil einer gesamten Geschichte, einer gesamten Vision eines Menschen. Es ist sehr schwer, dass jetzt total auf den Punkt zu bringen. Ich könnte es natürlich auf den Punkt bringen, aber dann wäre das alles nicht mehr so wirklich spannend. Dann rauben wir eine Illusion. Man kann so schön mit dieser Geschichte leben, so viel ausleben und soviel entdecken, so viel Hoffnung und so viel Kraft finden und so viel Überlebenskampfgeist finden, wenn man die Geschichte richtig liest und richtig versteht.
In den Texten finden sich einige zynische Untertöne, in „Congratulations“ zum Beispiel, aber auch ein gewisser fatalistischer Ton lässt sich in „Hypo)critik(al“ und „alLone“ ausmachen. Ähnlich wie bei „Nigredo“.
>> Ja, stimmt. „Nekrolog 43“ schlägt definitiv den Bogen zurück zu „Nigredo“ und knüpft da an ganz, ganz vielen Punkten an. „alLone“ ist ein ganz markantes Stück für dieses Beispiel.
Ein weiteres Zitat aus dem Booklet lautet: „Live Your Dream But Always Be Aware Of The Fact That You’re Dreaming”. Das führt mich unweigerlich zu der Frage: sind wir in unseren Träumen nicht mehr frei?
>> Unsere Träume sind vor allem nie frei gewesen, weil sie viel zu sehr von dem beeinflusst werden was wir in Realität wahrnehmen. Ich habe mich letztens noch sehr ausführlich mit jemandem darüber unterhalten, wie sehr sich unser Denken und Konsumverhalten doch die Präsenz von Fernsehen und Radio verändert. Dass man besser daran tut, alle Informationsmedien zu ignorieren anstatt sich diesen ganzen mentalen Durchfall immer reinzuziehen. Das klingt für den einen oder anderen vielleicht etwas ignorant, aber so lange ich nicht weiss, ob das, was da steht, tatsächlich die Wahrheit ist, warum soll ich mir das dann als Wissen aneignen? Das bereichert mich in keinster Art und Weise. Über viele Länder habe ich sehr, sehr viel Schlechtes gehört und war dann in den Ländern selbst vor Ort, nur um gute Erfahrungen dort zu machen. Ich richte mich da lieber einmal ans Auswärtige Amt bevor ich auf Tournee gehe und wenn die mir sagen, das es unbedenklich ist, dann reise ich dahin und bringe meine eigenen Erfahrungen mit nach Hause. Ich brauch nicht erwähnen, dass wir von Familie und Freunden eindringlich gewarnt und gebeten wurden, nicht in Länder wie Libanon, Südafrika oder Israel zu reisen. Das sind für uns die aussergewöhnlichsten Momente unseres Lebens gewesen. Man muss da immer sehr vorsichtig sein, was man als tatsächlichen Einfluss auf sein Leben akzeptiert und was nicht. Wie frei man wirklich mit seinem Denken ist, das ist dann immer halt die Frage, und wie frei man mit seinen Träumen ist dann ebenso.
Wie frei bist du selbst mit deinen Träumen und deinem Wissen, das du dir aneignest? Welche Quellen verwendest du im vollen Bewusstsein dieser Abhängigkeit?
>> Es ist das, was ich eigentlich immer sage. Ich bin im Prinzip ja nur wenig freier als irgendjemand anderes. Ich bin vielleicht freier als der, der nicht mal weiss, dass er nicht frei ist. Vielleicht bereichert mich dieses Wissen, dass ich auch versklavt bin von sämtlichen Einflüssen, die auf diesem Planeten vorherrschen. Wir werden ja in eine Schicht hineingeboren und von vorne herein auf gewisse Grundwerte getuned und gedrillt.
Du bist aber schon jemand, der dabei sehr klar den Eindruck vermittelt, sich hier ganz bewusst auszuklinken.
>> Ich bemühe mich da auch drum und wenn ich es könnte, würde ich es auch noch viel extremer tun. Ich wäre der Erste, der innerhalb Deutschlands ein eigenes Land gründen würde. Wenn ich das könnte wäre die Mauer sofort gebaut. Naja … (nachdenklich)
Ich finde, das ist ein interessanter Widerspruch in deiner Person. Auf der einen Seite gehst du während und nach den Shows sehr offen auf eure Fans zu, unterhältst an einem Abend vielleicht Tausende von Leuten, auf der anderen Seite lebst du ein fast schon eremitisches Leben …
>> Hm
sind dies das „Yin“ und „Yang“ deiner Persönlichkeit?
>> Schon möglich, aber wenn ich mich für eine dieser beiden Seiten entscheiden müsste, wäre es definitiv das Eremitenleben. Ich sehe mich auch durchaus im Alter als Eremit enden, ohne das jetzt als melodramatisch negativ belastet zu fühlen. Diese Präsenz von Massen kann ich wirklich nur auf Diary-Konzerten gut erleben, weil mich mit diesen Menschen auch etwas verbindet. Mich verbindet vor allem Dankbarkeit mit diesen Leuten.
Wie lange kannst du Diary of Dreams in dieser Form noch machen um die Glaubwürdigkeit gegenüber deinen Fans nicht zu verlieren?
>> Das ist eine Frage, die man sich hin und wieder natürlich stellt. Wenn ich mir vorstelle, als ich klein war und meinen Vater in meinem Alter gesehen habe, dann habe ich einen seriösen Geschäftsmann gesehen, der ein völlig strukturiertes Leben hatte. Das ist das, was eigentlich jeder aus unserer Generation von unseren Eltern und unseren Vätern her kennt. Ich habe mit dieser Art der Lebensführung einfach nichts zu tun. Ich denke anders, ich ticke anders und ich sehe, dass mein Vater heute „jünger“ denkt als vor dreissig Jahren. Ich glaube einfach, dass die Art, wie wir gelebt haben, uns auch das Leben anders wahrnehmen und auch mit der Zukunft anders umgehen lässt. Ich glaube, dass wir, wenn wir Mitte, Ende Vierzig sind, noch genau so auf einer Bühne stehen wie heute, und dass man uns da nicht als Tattergreise wahrnimmt. Ich denke, dass bei uns das Alter sogar noch einen interessanten Charakter beifügen kann, denn in der Ruhe liegt die Kraft und Weisheit ist etwas, was man nur mit dem Alter bekommen kann. Ich kann mir vorstellen, dass das dem Ganzen sogar noch sehr zuträglich sein könnte. Man denkt ja immer auch, dass man eine Linie fortführen muss oder das alles genau so sein muss, wie es im Moment ist. Nimm einfach mal unsere Akustik-Konzerte. Das ist ja etwas, was total fortsetzungsfähig wäre. Wenn man im späteren Alter keine Lust mehr hat über die Bühnen zu rennen, dann wären akustische Konzerte sicher auch eine Variante, die im entsprechenden Ambiente wahnsinnig intensiv sind. Uns haben diese Konzerte wahnsinnig Spass gemacht.
Michael Kuhlen
Quelle
Nekrolog43 Tour
22.01.2008
Diary of Dreams gibt sich die Ehre!
Vor ihren Konzerten werden Diary in einigen
Aderlass Shops
in den folgenden Städten Autogrammstunden geben.
31.1.2008 im Colours (Hamburg), 5.2.2008 im Zone One (Stuttgart),
7.2.2008 bei X-tra-X (Leipzig) und 8.2.2008 im Abaddon (Dresden)
(immer gegen 17.00Uhr)
------------- 2008 -------------------
Accession Records
27.12.2007
Nekrolog 43 Redux ist ab 24.januar 2008! nur im accession shop
und am merchandise
stand auf tournee erhältlich.
diese Rarität kann man ab sofort vorbestellen:
accession shop
weiterlesen
Erstmals in der Historie von Diary of Dreams erscheint nun am 24.01.2008 eine Schallplatte. Nekrolog 43 Redux heißt das streng limitierte Werk und besteht musikalisch aus 8 ausgewählten Titeln der Nekrolog 43 CD. Wirklich außergewöhnlich an diesem Werk jedoch ist vor allem die Tatsache, daß es sich bei der Schallplatte selbst um eine beidseitig bedruckte Picture Disc handelt. Auf der einen Seite ist das klassische Diary of Dreams Logo abgebildet, auf der anderen Seite der Schrei des aktuellen Covers. Die Verpackung kann man obendrein einmal aufklappen und hat somit viel Platz, um die eindrucksvollen Bilder und Texte endlich einmal in Großformat erleben zu können quelle
Aderlass
22.11.2007
diary of dreams bühnen-outfits als limited edition erhältlich
weiterlesen
Die gemeinsam von Diary of Dreams und Aderlass entworfene Bühnenkleidung für die Diary of Dreams Tour 2008 wird im Dezember als "Aderlass Limited Edition" bei ausgewählten Aderlass Händlern erhältlich sein!
i - Tunes
26.10.2007
ab heute steht bei *i - Tunes* der bonustrack
mit dem namen "out of my w o r l d" bereit,
der titel ist auf keiner der bekannten diary cd's enthalten.
Titelstory im "Dark City" (Russland)
24.10.2010
das russische musikmagazin 'dark city' erscheint genau
zur vö des neuen albums *nekrolog43*, es wird eine bilderserie
enthalten sein und sogar ein diary of dreams-poster.
magazine |
12.10.2007
titelstorys & interviews | oktober 2007
von diary of dreams wird es im oktober in den einschlägigen magazinen
wie
sonic seducer
, orkus [D]
und auch im
zillo Magazin
interviews | gedanken,zu dem neuen album *nekrolog43*geben.
news zur *nekrolog43* tour | gewinnspiel bei aderlass
28.09.2007
Diary of Dreams hat spontan beschlossen die beiden release parties
in leipzig ( 26. oktober 07) und in münchen( 27. oktober 07)
um ein ganz besonderes event zu bereichern.
exklusiv für diese beiden termine wird die band ein auf 80 personen limitiertes, ca. 30 minütiges akustikset darbieten. Für beide städte werden jeweils 2x20 tickets über die
aderlass homepage
verlost. Im Laufe der nächsten Woche werden die restlichen tickets über ebay versteigert.
bei ebay gibt es eine ticket auktion für münchen und leipzig .
Diary of Dreams bühnen-outfits made by aderlass
während der produktion des neuen albums haben Diary of Dreams
die sich fortschreibende geschichte ihrer musik gemeinsam mit aderlass
in authentische bühnen-outfits umgesetzt:
weiterlesen
"
news aus dem hauptquartier |
26.09.07
demnächst wird es im accession shop ein neues
*diary of dreams - poster* geben.
als begleitung für die kommende diary of dreams tour,
(präsentiert von sonic seducer)
wurde dieses mal *Noyce TM* ausgewählt.
der Sonic Seducer (november-ausgabe)
präsentiert
Adrian Hates auf dem Titelblatt ,
sowie auch ein 6 Seiten Artikel mit außergewöhnlichen Fotos
angekündigt wird,der uns hoffentich über den inhalt
des neuen album*nekrolog43*
einiges an aufklärung bieten kann.
(soweit das bei diary möglich ist)
wie bekannt gegeben wurde, steht bei iTunes ein bonustrack
mit dem namen "out of my world" bereit,
der auf keiner bekannten cd enthalten sein wird.
neues album |
Das warten hat bald ein Ende!!!
Der Name des neuen
Album "Nekrolog 43"
sowie auch das Vö Datum "26.10.2007"
wurde endlich bekannt gegeben.
single |zum II.ten
09.08.2007
Das genaue Datum der VÖ von "The Plague"
ist nun bekannt gegeben worden.
Am 21.09.2007 ist es endlich soweit.
28.7.2007
Laut Indigo (unter Dark Wave)
gibt es die erste Ankündigung.
VÖ 09/2007 DIARY OF DREAMS "The Plague"
(Accession)
news |
13.7.2007
Wie im Newsletter von DoD bekannt gegeben wurde,
wird es Anfang des Jahres 2008,im Januar/Februar
wieder eine Tour geben.
Ausserdem weisst man darauf hin,daß beim größtem Teil
dieser Konzerte
"Noyce TM" als Special Guest auftreten wird!
klangfusion |
Am 27. Juli 2007 erscheint bei Accession Records "Klangfusion Vol.1."
Auf dieser [:SITD:]/Painbastard Doppel MCD-Box im Digipak
mit insgesamt 18 Songs findet ihr unter vielen musikalischen Perlen
auch eine von Painbastard erstellte Coverversion des
Diary of Dreams-Klassikers "MenschFeind".
Als Gäste ließen es sich Adrian Hates und Gaun:a nicht nehmen,
diese Coverversion neu zu besingen und mit Gitarrenriffs zu versehen.
(O-Ton Newsletter DoD)
single |zum I.sten
Der Name der neuen Diary of Dreams-Single,
die jetzt im September 2007 erscheint,
wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben!!!
Damit wird ein neues Kapitel im Tagebuch der Träume aufgeschlagen,
so Adrian Hates.
album-produktion |
Wie jetzt aus dem White Room III Studio bekannt wurde,
geht die Arbeit an dem neuen Album in die Endphase.
Man ist guter Dinge und sich sicher,daß eine Veröffentlichung des Albums
nun schon für Ende Oktober geplant wird.
(o-Ton Newsl.)Laut Adrian handelt es sich bei der neuen CD
um die Verschmelzung der vertrauten Diary-Tugenden
mit einer besonderen Konzentration auf Extreme.
Adrian dazu wörtlich:
"Ich glaube sehr an die kompromißlose Kraft der neuen Stücke".




